Veröffentlichungen

 
Raffael ·  Online-Veröffentlichungen

Jürgen M. Lehmann
RAFFAEL, Die heilige Familie mit dem Lamm von 1504:
das Original und seine Varianten
. Landshut 1995.
Studio-Ausstellung Museum Fridericianum Kassel, 5. November 1995 bis 21. Januar 1996

Raffael, Die heilige Familie mit dem Lamm von 1504: das Original und seine Varianten

Kopie des Ausstellungskatalogs "RAFFAEL - Die Heilige Familie mit dem Lamm von 1504" von Dr. Jürgen M. Lehmann in deutscher sowie englischer Sprache. Die Veröffentlichung im Internet erfolgt deshalb, um das inzwischen vergriffene Buch weiteren Interessenten zur Verfügung zu stellen.
Alternativ zum HTML-Format steht das Werk als Acrobat-Reader-Datei zum Download zur Verfügung.


Luitpold Dussler
RAPHAEL - A Critical Catalogue of his Pictures, Wall-Paintings and Tapestries.
London and New York 1971 (nur in englisch verfügbar).

RAPHAEL - A Critical Catalogue of his Pictures, Wall-Paintings and Tapestries

Abschrift von Luitpold Dussler's "RAPHAEL - A Critical Catalogue of his Pictures, Wall-Paintings and Tapestries".
Da dieses sehr ausführliche Werkverzeichnis nicht mehr gedruckt wird und seit langem vergriffen ist, und Kunstsammler sowie andere Interessierte evtl. dennoch gern darauf zugreifen würden, bieten wir eine Abschrift im HTML-Format an. Im Gegensatz zum Buch ist auch ein Suchfeld integriert, um das Werk nach beliebigen Begriffen durchforsten zu können. Weiterhin befindet sich im Download-Bereich eine Acrobat Reader-Datei des Werks zum Herunterladen.


Publikationen des Raffael Projekts

Die folgende Publikation bietet einen vollständigen Katalog von Raffaels malerischem Oeuvre und wird in Folge in vier Bänden erscheinen.
Der erste Band ist dem Frühwerk des Malers gewidmet und erschien 2001. Die nachfolgenden drei Bände konzentrieren sich auf die römischen Jahre des Künstlers; von diesen ist jetzt der zweite Band erschienen. Alle Einzelbände setzen sich zusammen aus einem Text, einem kritischen Katalog, einer essentiellen Bibliographie sowie einem umfangreichen Abbildungsteil. Die Konzentration in den ersten drei Bänden auf die Tafelbilder, d.h. auf die Gattungen der Altargemälde, der Andachtsbilder sowie der Porträts, ist darin begründet, dass sich an diesen die Entwicklung des Künstlers besonders anschaulich darstellen lässt.

Band I: In den Anfängen der umbrischen und der anschlieîenden florentinischen Zeit bis 1508 geben die drei genannten Bildgattungen die entscheidenden Aufschlüsse über den Werdegang des jungen Raffael und seine künstlerischen Beziehungen zu den groîen Zeitgenossen, sowie zur Tradition des 15. Jahrhunderts. Exemplarisch werden aus der Fülle der überlieferten Studien graphische Entwürfe zu den Gemälden ebenso herangezogen wie auch Zeichnungen, in welchen sich der Künstler mit Themen befasst hat, die nicht zur malerischen Ausführung gelangten. So hat der begleitende Text die Aufgabe, in einigen Grundzügen Raffaels künstlerische Entwicklung aufzuzeigen und die Entfaltung seiner Formensprache zu beleuchten. Der beigegebene Katalog ist nach den genannten Gattungen geordnet, und innerhalb dieser chronologisch gegliedert. Die einzelnen Gemälde werden in konzentrierter Form untersucht und zugleich wird die einschlägige Fachliteratur erschlossen.

Band II: In der römischen Zeit erweitern die Aufträge seitens der Päpste und hochgestellter Persönlichkeiten die Dimension der Aktivitäten Raffaels erheblich und die Tafelmalerei macht einen vergleichsweise geringen Teil seines Schaffens aus. Dennoch werden die Altar- und Staffeleibilder ausführlich diskutiert, da diese nicht nur die Handschrift des Künstlers unmittelbar zeigen, sondern an ihnen auch seine künstlerischen Wandlungen besonders deutlich zu verfolgen sind. Die Fragestellungen haben sich im Vergleich zur frühen umbrischen und florentinischen Zeit vollkommen verändert: So wird es nicht nur darum gehen, die Hand Raffaels von jener seiner Schüler zu unterscheiden, sondern vielmehr auch darum, die Besonderheiten raffaelischer Bildkonzepte im Gegenüber mit denen seiner Schüler und Nachfolger zu präzisieren. Der beigegebene Katalog folgt in seinen Prinzipien denen des ersten Bandes.

Band III: Im dritten Band werden Raffaels römische Porträts behandelt. Obwohl ihre Anzahl stark begrenzt ist, sind sie doch von groîer Bedeutung. Die Zielsetzung ist, das neu entwickelte Konzept der Porträtmalerei des Künstlers genau so zu bestimmen, wie es sich aus den Zusammenhängen heraus ergibt. Zugleich wird die historische Bedeutung der Modelle eingehend behandelt werden.

Band IV: Den Kern des vierten Bandes werden Raffaels Wandgemälde ausmachen, vornehmlich seine groîen Zyklen in den Stanzen unter dem Patronat der Päpste Julius II. und Leo X. Dazu kommen u.a. seine Arbeiten in den Loggien des Vatikan und jener der Villa Farnesina. Wenngleich in dieser Zeit die Ausführung zunehmend den Schülern übertragen wurde, so blieb Raffael doch jeweils für das Programm und das bildliche Konzept verantwortlich. Zudem werden Betrachtungen zu Raffaels Entwicklung neuer dekorativer Schemata notwendig sein, in denen der Künstler malerische und stuckierte Ornamente gleichermaîen zu einer künstlerischen Einheit zusammenführte. Daher sind sowohl die Loggetta und die Stuffetta (Baderaum) des Kardinal Bibbiena ebenso in die Diskussion einzubeziehen wie die Villa Madama. Neben den Wandzeichnungen erfahren auch die Skizzen für die Wandteppiche der Sixtinischen Kapelle groîe Beachtung. Hier ist es wiederum sehr wichtig, Raffaels künstlerische Konzepte von denen seiner Schüler zu unterscheiden. Auch dieses Gebiet seines Schaffens wird durch einen Katalog erschlossen.


Ein Einblick für interressierte Leser ebenso wie für Studenten der Kunstgeschichte in ein komplexes kunstgeschichtliches Fachgebiet:



Raffael - ein Blick auf seine Auftraggeber, seine Werke sowie die Kontexte, für die sie geschaffen wurden:


Zeitschrift für Kunstgeschichte, Sonderdruck Heft 4/2006, 69. Band, Deutscher Kunstverlag München Berlin:

  • Rezension zu Hugo Chapman, Tom Henry und Carol Plazzotta.
    Raffael - von Urbino nach Rom. Stuttgart und London 2004. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in London vom 20. Oktober 2004 bis zum 16. Januar 2005.
    Rezension mit Abbildung


Vom Raffael Projekt unterstützt
  • Eva-Bettina Krems. Raffaels "Marienkrönung im Vatikan". Monographien zur Bildenden Kunst, Bd. 4, Hg. Jürg Meyer zur Capellen. Frankfurt a/M., Berlin etc. 1996.

  • Stefan Kummer. "Raffael in Umbrien - Die Tafelbilder" in: Zwischen den Welten. Beiträge zur Kunstgeschichte für Jürg Meyer zur Capellen. Hg. Damian Dombrowski. Weimar 2001, S. 56-76.

 

 

Veröffentlichungen